Über uns - Das Team im Kreis Münster-Warendorf

Das Nordrhein-Westfälische Dan-Kollegium (NWDK) ist ein gemeinnütziger Verband und im Auftrag des Nordrhein-Westfälischen Judo-Verbands (NWJV) für das Graduierungswesen im Judo in Nordrhein-Westfalen zuständig. Zu seinen Aufgaben gehören die Durchführung von Prüfungen im Kyu- und Dan-Bereich sowie die Vorbereitung auf diese. Darüber hinaus setzt sich für die qualitative Förderung und Ausbildung von Dan-Trägern ein.

Innerhalb des NWDK übernehmen die Kreise des NWDK eine wichtige Rolle: Sie organisieren Fortbildungen und führen Dan-Vorbereitungs- sowie Kyu-Prüfer-Lehrgänge auf regionaler Ebene durch, organisieren Fortbildungen und stehen in ihrem Kreis als Anlaufstelle für Judoka bereit, die sich auf höhere Gürtelgrade insbesondere Dan-Grade vorbereiten. Gleichzeitig vertritt der Kreis die Interessen seiner Mitglieder auf Landesebene.

Getragen wird die Arbeit des Kreises durch erfahrene Vertreter und Multiplikatoren, darunter der Kreis-Dan-Vorsitzende (KDV), seine Stellvertreter, Dan-Referenten und Prüfer, die ihr Wissen weitergeben und Judoka auf ihrem Weg zum Dan-Grad begleiten.

Bei uns zählt nicht nur der Sport, sondern auch das Miteinander. Wir legen Wert auf ein lockeres, freundschaftliches Klima und arbeiten auf Augenhöhe zusammen. Auf dieser Seite stellen wir Dir deshalb die engagierten Köpfe vor, die mit vollem Einsatz dabei sind und unseren Kreis stetig voranbringen wollen. Jeder bringt seine eigenen Stärken ein, um gemeinsam als Team etwas zu bewirken. Lerne uns kennen, gerne auch auf einem der Dan-Lehrgänge:

Markus Broy (KDV)

Als KDV trägt Markus gemeinsam mit seinen beiden Stellvertretern die Verantwortung für das Graduierungswesen im Kreis Münster-Warendorf.

Sein Ziel ist es, mehr Judoka auf dem Weg zum Dan zu begleiten und die Prüfungen durch regionale, modulare Strukturen zugänglicher zu machen. Um angehende Dan-Träger bestmöglich zu unterstützen, engagiert er sich zusätzlich als Dan-Referent. Um dieser Aufgabe noch besser gerecht zu werden, erweitert er kontinuierlich sein Wissen durch Lehrgänge, Weiterbildungen und Qualifikationsmaßnahmen.

Neben seiner Funktion als KDV und Dan-Referent ist Markus ein engagierter Trainer beim PSV Münster. Sein Schwerpunkt liegt auf Wettkampf-, Technik- und Athletiktraining, ergänzt durch präventives Gesundheitstraining – insbesondere für ältere Sportler.

Im Technik-Training setzt Markus auf einen pragmatischen, kompetenzbasierten Ansatz, der sich an modernen, effektiven Methoden zur Bewegungsoptimierung orientiert. Statt rein traditionellen Wegen zu folgen, legt er den Fokus darauf, koordinative Bewegungen durch verständliche, praxisnahe Vermittlung zugänglich und effizient erlernbar zu machen.

Markus erweitert und vertieft kontinuierlich sein Fachwissen durch sorgfältig ausgewählte Fortbildungen und Lehrgänge. Er verfügt über mehrere Trainer-B-Lizenzen im Judo sowie zahlreiche Qualifikationen in anderen Sportarten, darunter Triathlon, Schwimmen, Leichtathletik und Kraftsport. Trotz seiner Trainerrolle bleibt er selbst aktiv, nimmt gelegentlich an Wettkämpfen teil und bereitet sich derzeit mit Elmar auf die Prüfung zum 3. Dan vor.

Markus lebt in Münster und verbringt seine Freizeit gerne in der Natur. Um fit zu bleiben, ergänzt er sein Judotraining mit Laufen, Radfahren, Schwimmen und altersgerechtem Fitnesstraining. - Zumindest wie es die Zeit erlaubt.


Heinz Aschhoff (stv. KDV)

Heinz unterstützt Markus als stellvertretender KDV. Er ist Trainer A, Träger des 6. Dan und seit Jahrzehnten sowohl Dan-Referent als auch Dan-Prüfer. Kaum ein anderer Judoka in der Region verfügt über so viel Erfahrung in der Dan-Vorbereitung wie Heinz, und niemand kennt die Definitionen der Kodokan-Techniken so gut wie er.

In seiner aktiven Zeit war Heinz sowohl als Wettkämpfer als auch als Teilnehmer bei zahlreichen Kata-Wettbewerben in verschiedenen Katas erfolgreich. Auch als Kata-Referent hat er viel Erfahrung gesammelt. Heute ist er weiterhin als Trainer im Heimatverein Beckum tätig und widmet sich jedes Wochenende als Dan-Referent der Vorbereitung angehender Dan-Träger auf den schwarzen Gürtel.

Heinz lebt in Beckum und hält sich neben Judo durch lange Radtouren fit – bei schönem Wetter über zahlreiche Kilometer, natürlich ohne E-Bike.


Bendedikt Sumkötter (stv. KDV)

Benedikt betreibt seit 2003 Judo und hat sich vom aktiven Judoka bis hin zum Trainer und Dozenten weiterentwickelt. Er ist Träger des 3. Dan und besitzt die Trainer-B-Lizenz. Besonders fasziniert ihn der Bereich Kata, in der er mit der Nage-no-kata sowie der Kodokan-Goshin-jutsu an westdeutschen Meisterschaften teilgenommen hat.

Durch sein Studium der Sportwissenschaft, das er 2020 mit einem B.A. abschloss, verfügt Benedikt über umfassendes sportliches Wissen in der Bewegungslehre. Heute ist er als Lehrbeauftragter an der Universität Paderborn tätig und unterrichtet dort in der Theorie und Praxis der Sport- und Bewegungsfelder "Ringen und Kämpfen".

Neben seiner Tätigkeit im Judo arbeitet Benedikt als Sporttherapeut. Auch privat ist er in seiner Freizeit sportlich aktiv – beim Bouldern und gelegentlichen Triathlon-Teilnahmen findet er neue Herausforderungen und Abwechslung.


Elmar Könn (Dan-Referent)

Elmar ist Vorsitzender des Judo Club Senden und dort als Wettkampftrainer aktiv.

Als ehemaliger Bundesligakämpfer bringt er seine Erfahrung mit viel Engagement in das Training von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein. Auch selbst bleibt er in Sachen Wettkampf am Ball und nimmt regelmäßig an nationalen und zuweilen auch an internationalen Wettkämpfen teil.

Während einer 20-jährigen Judo-Pause hat Elmar seinen sportlichen Horizont erweitert und wertvolle Erfahrungen in Goshin-Jitsu und Muay Thai gesammelt – ein Wissen, das heute seine Trainings bereichert.

Mit der Vorbereitung auf seinen ersten Dan begann er, sich intensiver mit der Nage-no-kata zu beschäftigen. Später, auf dem Weg zum zweiten Dan, kam die Auseinandersetzung mit der Katame-no-kata hinzu.

Aktuell bereitet er sich gemeinsam mit seinem Dan-Partner Markus auf die Prüfung zum 3. Dan vor. Und wenn er mal nicht auf der Matte steht, findet man ihn auf dem Wasser – als leidenschaftlichen Kitesurfer oder bei Flaute an der Wakeboardanlage.


Lukas Wresch (Dan-Referent)

Lukas betreibt seit 1996 Judo und ist seit über 15 Jahren als Trainer aktiv. Seine größte Leidenschaft liegt im Lehren des Sports – insbesondere das Erlernen und Vermitteln von Katas fasziniert ihn. Er schätzt die Präzision, Tradition und Tiefe, die in jeder Kata steckt, und sieht sie als essenziellen Bestandteil des Judo. Als Landeswertungsrichter für die Nage-no-kata und die Katame-no-kata bringt er seine Expertise regelmäßig ein, um Judoka gezielt auf Prüfungen vorzubereiten.

Er trägt den 2. Dan und setzt sich mit viel Engagement dafür ein, Kata einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Durch seine langjährige Erfahrung weiß er, dass eine fundierte technische Ausbildung der Schlüssel zu nachhaltigem Fortschritt im Judo ist – sei es für die Dan-Prüfung, die persönliche Weiterentwicklung oder das tiefere Verständnis der Prinzipien des Sports. In seinem Training legt er besonderen Wert auf eine klare, didaktische Vermittlung, damit seine Schüler nicht nur Bewegungen ausführen, sondern deren Bedeutung verstehen und verinnerlichen.

Neben Judo spielt Lukas gerne Badminton, um sportlichen Ausgleich zu finden und seine Athletik auf vielseitige Weise zu fördern. Auch außerhalb des Sports beschäftigt er sich intensiv mit analytischen und strukturierten Denkweisen: Er hat Mathematik und Physik studiert und seinen Doktortitel in Mathematik an der Universität Bielefeld erworben. Heute arbeitet er als AI Engineer und entwickelt innovative Produkte im Bereich künstlicher Intelligenz. Die Verbindung zwischen strukturellem Denken und präziser Technik findet er nicht nur in seinem Beruf, sondern auch im Judo – insbesondere in der Perfektion von Kata.