Die Graduierungsordnung regelt die Grundsätze von Graduierungen wie bspw. Zuständigkeiten, Durchführung von Graduierungsmaßnahmen, Voraussetzungen, Mindestalter und Mindestwartezeiten.
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Modulare Prüfungen
Seit der neuen Graduierungsordnung besteht die Möglichkeit, die Graduierung zum Dan modular abzulegen. Die Module sind die Bereiche Kata, Nage-waza, Katame-waza,
Theorie (ab 3. Dan) sowie der sog. Wahlbereich.
In NRW sind modulare Prüfungen derzeit nur im Rahmen von durch den NWDK veröffentlichten Dan-Prüfungsterminen möglich. Das Modul Kata kann auch bei einem dafür
anerkannten Kata-Wettbewerb abgelegt werden.
Modulare Prüfungen während oder im Anschluss von Dan-Vorbereitungslehrgängen sind derzeit in Planung. Eine Arbeitsgruppe des DJB, NWJV und NWDK arbeitet an einem
Konzept, welches modulare Prüfungen während Dan-Vorbereitungslehrgänge ermöglichen soll. Dies wird aufgurnd der Komplexität noch einige Zeit in Anspruch nehmen. (Stand: 26.01.2025)
Wahlbereich 1. bis 3. Dan
Die in der DJB-Graduierungsordnung angebotenen Wahlbereiche SV (Selbstverteidigung) sowie Taiso bietet der NWDK noch nicht an. Hier soll es in der Zukunft gesonderte
Lehrgangsangebote vom NWJV geben.
Niveaustufen
Eine Neuerung der neuen Graduierungsordnung sind die sog. Niveaustufen. Diese wurden mit dem Ziel eingeführt, die Ausführungsqualität zu objektivieren.
Hierzu hat der DJB Niveaustufen von 1 bis 4 definiert:
- Niveaustufe 1: „erkennbare Umsetzung der Technik mit deutlichen funktionellen Schwächen“
- Niveaustufe 2: „weitgehende Umsetzung des technischen Prinzips bei moderater Ausführungsgeschwindigkeit“
- Niveaustufe 3: „vollständige Umsetzung des technischen Prinzips bei dynamischer Ausführungsgeschwindigkeit“
- Niveaustufe 4: „Die Ausführung erfolgt fast immer präzise ohne erkennbare Ungenauigkeiten nahe der Perfektion“ (Definition für Kata Demonstrationen)
Die Niveaustufe 1 ist nur bis zum 4. Kyu und ab dem 3. Kyu für Techniken des sog. Erweiterungsprogramms ausreichend. Die Niveaustufe 4 wird weder
für den Kyu- noch Dan-Bereich gefordert. Die Niveaustufen 2 und 3 sind bei Dan-Graduierungen wie folgt gefordert:
- 1. Dan: Techniken des sog. Kyu-Grundprogramms sowie der Katame-waza sind auf Niveaustufe 3 zu demonstrieren. Für die übrigen Bereiche ist die
Niveaustufe 2 ausreichend.
- 2. Dan: Alle Techniken der Gokyo sowie der Katame-waza müssen auf Niveaustufe 3 demonstriert werden. Für Techniken der Shinmeisho-/Habukareta-waza
sowie für die Kata sind die Niveaustufe 2 ausreichend.
- 3. Dan: Mit Ausnahme der Kata, die mit Niveaustufe 2 demonstriert werden muss, wird für alle Techinken die Niveaustufe 3 gefordert.
Freie Interaktion
Sowohl die Wurftechniken der Gokyo als auch der Shinmeisho-/Habukareta-waza sind "aus freien Interaktionen" zu präsentieren. Mit Interaktion ist das wechselseitige
Aufeinandereinwirken von Tori und Uke gemeint.
Zweiphasige Interaktionskette: Von einer zweiphasigen Interaktionskette wird gesprochen, wenn Tori auf eine Aktion von Uke reagiert ("wenn -> dann"). Folgende
Beispiele stellen eine zweiphasige Interaktionskette dar:
- Uke drückt und geht vorwärts -> Tori übernimmt den Druck, geht rückwärts, dreht sich ein und wirft.
- Uke drückt stark -> Tori wirft Tomoe-nage
- Uke kämpft stark vorgebeugt -> Tori greift über Ukes Schulter in dessen Gürtel und wirkt Hikikomi-gaeshi
- Uke steht in starker Auslage -> Tori fegt oder sichelt das vordere Bein
- Uke dreht sich ein -> Tori kontert
Mehrphasige Interaktionskette: Eine mehrphasige Interaktionskette liegt vor, wenn Tori agiert, Uke reagiert und daraufhin Tori reagiert.
Häufig ist Toris Aktion darauf ausgerichtet, um von Uke eine spezifische Reaktion zu provozieren:
- Tori schiebt Uke nach hinten, um diesen dazu zu bewegen, dagegen zu drücken ("Druck erzeugt Gegendruck"). Tori nutzt diesen Druck aus, um bspw. mit einer
Eindrehtechnik oder einer Technik aus der Sutemi-waza zu werfen.
- Tori setzt eine Finte an, um Uke in eine andere Auslage zu bringen (von Ai-yotsu nach Kenka-yotsu oder umgekehrt). Tori wirft dann bspw. mit einer passenden Eindrehtechnik.
- Tori täuscht zum Schein eine Eindrehtechnik an, um Uke zu einem Blocken zu bewegen. Tori nutzt das Blocken aus und wirft dann bspw. mit Tani-otoshi nach hinten.
- Tori zieht Uke am Reverse impulsartig nach unten, um Uke zu einem reflexartigen Aufrichten zu bewegen. Tori nutzt den entstandenen Raum, um bspw. mit Seoi-nage zu werfen.
Alle Wurftechniken sind aus einer solchen zwei oder mehrphasigen Interaktionskette zu demonstrieren!
Ein stupides Vorwärts- oder Rückwärtsgehen im abgestimmten Gleichschritt ist keine Interaktion. Es sollten auch keine einstudierten Schrittfolgen präsentiert werden.
Gefordert sind vielmehr sich dynamisch ergebene Situationen.
Da man eine bestimmte Technik demonstrieren möchte, kann die Interaktion und gewünschte Interaktion von Uke mit dieseme abgestimmt werden. Bspw.:
"Ich drücke und schiebe Dich nach hinten, Du drückst zurück und stoppst mich, ich werfe Tomoe-nage". Bei Würfen, die eine besondere Reaktion bedingen, sollte eine
solche Abstimmung bereits im Training geübt werden. Bei der Demonstration der Nage-waza während der Prüfung ist es erlaubt, mit Uke zu sprechen und sich vor dem
jeweiligen Wurf kurz abzustimmen.
Die Anforderung "aus freier Interaktion" sollte nicht überinterpretiert werden. Eine Kampf- oder Randori-ähnliche Demonstration von Wurftechniken ist nicht sinnvoll.
Denn eine Technik gegen Widerstand durchzubringen, geht i. d. R. auf Kosten der Qualität. Es ist auch nicht Ziel, Uke möglichst kraftvoll zu werfen.
Uke kann und sollte kooperieren, indem er nicht sperrt und auch keinen übermäßigen Widerstand erzeugt. Er sollte auf Toris Aktionen hin angemessen und unterstützend reagieren, aber nicht
mitspringen.
Die Demonstration einer Technik ist gut, wenn die Wurfphasen Gleichgewichtsbruch (Kuzushi), Wurfvorbereitung (Tsukuri) und die Wurfausführung (Kake) gut
erkennbar sind und sie das technische Prinzip weitgehend (Niveaustufe 2) bzw. vollständig (Niveaustufe 3) umsetzt. Alle wesentlichen Merkmale der Technik sollten
deutlich erkennbar sein.
Geforderte Techniken Nage-waza: Gokyo (1. bis 3. Dan)
Die für den 1. bis 3. Dan geforderten „Techniken der Gokyo-no-waza“ entsprechen den Würfen der Kodokan Gokyo von 1920, welche in der folgenden Tabelle
aufgeführt sind. Für die einfachere Zuteilung der Niveaustufe haben wir die Würfe in die Bereiche Grund-, Erweiterungs- und Masterprogramm aufgeteilt:
Grundprogramm
O-soto-gari
O-uchi-gari
O-goshi
Sasae-tsurikomi-ashi
Koshi-guruma
Ko-uchi-gari
Ippon-seoi-nage 1
Morote-seoi-nage
De-ashi-harai
Uki-goshi
Tsurikomi-goshi
Harai-goshi
Uchi-mata
Tai-otoshi
Ko-soto-gake
Sode-tsurikomi-goshi 1
Erweiterungsprogramm
Okuri-ashi-harai
Kata-guruma
Tomoe-nage
Ashi-guruma
Tsuri-goshi 2
Sumi-gaeshi
Utsuri-goshi
Soto-makikomi
Uki-otoshi
Tani-otoshi
Ura-nage
Ko-uchi-makikomi 1
Masterprogramm
Ko-soto-gari
Hiza-guruma
Harai-tsurikomi-ashi 2
Yoko-otoshi
Hane-goshi
Hane-makikomi
Sukui-nage 2
O-guruma
Yoko-gake
Sumi-otoshi 2
Ushiro-goshi
Yoko-guruma
Yoko-wakare 2
Uki-waza 2
O-soto-guruma 2
1 Im Grund- oder Erweiterungsprogramm enthalten, aber nicht Bestandteil der Gokyo (nur der Vollständigkeit halber aufgelistet)
2 7 Würfe für den 1. Dan nach alter Prüfungsordnung (nur informativ)
Geforderte Techniken Katame-waza
Alle Techniken der Katame-waza sollen mit Niveaustufe 3 beherrscht werden. Für den 1. Dan müssen alle Techniken des Grund- und Erweiterungsproramms für den
2. und 3. Dan auch die Techniken des Masterprogramms gekonnt werden:
Grundprogramm
Erweiterungsprogramm
Masterprogramm
Osaekomi-waza
Kesa-gatame
Yoko-shiho-gatame
Kami-shiho-gatame
Tate-shiho-gatame
Kuzure-kami-shiho-gatame 1
Uki-gatame
Ushiro-kesa-gatame
Ura-gatame
Kuzure-kesa-gatame 1
Kata-gatame
Kansetsu-waza
Ude-garami 2
Juji-gatame
Waki-gatame
Ude-gatame
Hiza-gatame
Hara-gatame
Ashi-gatame
Sankaku-gatame
Shime-waza
Gyaku-juji-jime 5
Hadaka-jime
Okuri-eri-jime (Koshi-jime) 3
Okuri-eri-jime
Kataha-jime
Sode-guruma-jime 4
Tsukkomi-jime
Sankaku-jime
Nami-juji-jime 5
Kata-juji-jime 5
Ryote-jime
Katate-jime
1 Kuzure-kami-shiho-gatame und Kuzure-kesa-gatame sind die beiden einzigen Haltegriffvarianten, die der Kodokan als eigenständige Techniken ansieht.
Entsprechend müssen die Technik Kami-shiho-gatame und Kesa-gatame in ihrer Grundform demonstriert werden. Alle übrigen Haltegriffe können entweder in ihrer
Grundform oder als Variante präsentiert werden.
2 Die Hebeltechnik Ude-garami wurde bisher fälschlicher Weise mit "Armbeugehebel" übersetzt. Mittlerweile werden unter Ude-garami alle Hebeltechniken
mit Umschlingungen zusammengefasst. Damit fallen die meisten Kanuki-gatame-Techniken unter Ude-garami. Andere bisher als Ude-garami aingestufte Techniken ohne eine
Umschlingung sind strenggenommen nicht mehr dem Ude-garami, sondern vielfach dem Te-gatame zuzuordnen. Aufgrund der einschneidenden Änderungen der Nomenkaltur soll hier
jedoch tolerant geprüft werden.
3 Die Technik Koshi-jime ist in der Nomenklatur des Kodokan keine eigenständige Technik. Sie wird, obwohl einseitig, der Technik Okuri-eri-jime zugeordnet.
Im Dan-Programm kann entsprechend für Okuri-eri-jime entweder ein normaler Okuri-eri-jime oder auch ein Koshi-jime demonstriert werden. Um Meinungsverschiedenheiten
aus dem Weg zu gehen, sollte man beides beherrschen.
4 Die Würgetechnik Sode-guruma-jime wurde bisher der Gruppe Hadaka-jime zugeordnet. Sie ist jetzt als eigenständige Technik anzusehen.
5 Die Würgetechniken Gyaku-juji-jime, Nami-juji-jime und Kata-juji-jime werden in der Nomenklatur des Kodokan getrennt aufgeführt. Diese Techniken müssen
für den Dan-Bereich entsprechend differenziert und gekonnt werden.
Anforderungen Katame-waza
Alle Techniken sollen auf höherem Niveau, also Niveaustufe 3 beherrscht werden. Dazu gehört insbesondere:
-
kontinuierliche Kontrolle insbesondere bei den Situationslösungen, die gegen eine dosierte Verteidigung Ukes ausgeführt werden sollen ("Erarbeiten von Lösungen")
-
Präzision bei der Realisierung der physiologischen und anatomischen Wirkprinzipien der Shime- und Kansetsu-waza
Anforderungen Kata (Nage-no-kata)
Die zu demonstrierende Kata muss auf Niveaustufe 2 beherrscht werden. Da die Anforderungen einer Kata sehr komplex und für Einsteiger kaum erkennbar sind, empfehlen
wir dringend, die Kata mit Hilfe eines Kata-erfahrenen Trainers zu lernen. Ansonsten besteht - auch bei optisch scheinbar guter Demonstration - ein hohes Risiko, dass
das Gelernte nicht dem geforderten Niveau entspricht.
Prüfungsumfang 1. Dan
Die Gokyo wird stichprobenartig geprüft. 6 bis 8 Techniken der Nage-waza sollen nach freier Wahl demonstriert werden. Anschließend werden gezielt Techniken durch
die Prüfungskommission abgefragt. Insgesamt soll ein Mix einerseits aus Grund-, Erweiterungs- und Masterprogramm sowie andererseits aus Te-waza, Ashi-waza, Koshi-waza und
Sutemi-waza demonstriert werden. Darüber hinaus soll die Demonstration eine Mischung aus "leichteren" und "schwierigeren" Wurftechniken darstellen.
Des Weiteren sollen 2 Situationslösungen Ai-yotsu und Kenka-yotsu sowie je 2 Finten, Kombinationen und Konter präsentiert werden.
Insgesamt sollen 15 bis 25 Techniken in maximal 15 Minuten gezeigt werden. - Prüfungskommissionen liegen hier jedoch teilweise weit auseinander.
Die Bodentechniken werden ebenfalls stichprobenartig geprüft. Alle Techniken sollen Situationslösungen aus Standardsituationen, also Bank/Bauchlage, Beinklammer,
Rückenlage (Partner zwischen den Beinen), Übergang Stand-Boden darstellen. 3 bis 4 Osaekomi-, Kansetsu- und Shime-waza sollen nach freier Wahl gezeigt werden.
Anschließend werden gezielt Techniken abgefragt. Es soll ein angemessener Mix einerseits aus Osaekomi-, Kansetsu- und Shime-waza sowie andererseits aus "einfachen" und
"schwierigen" Techniken sein. In den Situationslösungen sollen je eine Lösung in Ober- und Unterlage enthalten sein.
Nage-waza: Shinmeisho-/Habukareta-waza (2. und 3. Dan)
Die für den 2. und 3. Dan geforderten Techniken der Shinmeisho-/Habukareta-waza („Techniken außerhalb der Gokyo“) entsprechen den verbleibenden
Würfen des Kodokan, die nicht der Gokyo von 1920 zugeordnet sind:
Dai-rokukyo (6. Stufe)
Obi-otoshi
Seoi-otoshi
Yama-arashi
O-soto-otoshi
Daki-wakare/Kakae-wake
Hikkomi-gaeshi (u.a. Obi-tori-gaeshi)
Tawara-gaeshi
Uchi-maki-komi
Shinmeisho-no-waza
Morote-gari/Ryo-ashi-dori
Kuchiki-taoshi
Kibisu-gaeshi
Uchi-mata-sukashi
Tsubame-gaeshi
Ko-uchi-gaeshi
O-uchi-gaeshi/Kari-gaeshi
O-soto-gaeshi
Harai-goshi-gaeshi
Uchi-mata-gaeshi
Hane-goshi-gaeshi
Kani-basami
O-soto-makikomi
Kawatsu-gake
Harai-makikomi
Uchi-mata-makikomi
Sode-tsurikomi-goshi
Ippon-seoi-nage
Obi-tori-gaeshi
Ko-uchi-makikomi
Prüfungsumfang 2. und 3. Dan
Der Prüfungsumfang für den Bereich Nage-waza entspricht dem für den 1. Dan, wobei sich die Wurftechniken auch auf die Shinmeisho-/Habukareta-waza erstrecken.
Für den 3. Dan müssen statt der 2 Situationslösungen Ai-yotsu und Kenka-yotsu sowie je 2 Kombinationen, Finten und Konter 6 Kombinationen oder Finten sowie
6 Kontertechniken demonstriert werden.
Katame-waza: "mehrfach verzweigte Handlungsketten" (2. und 3. Dan)
Für den 2. und 3. Dan sind "mehrfach verzweigte Handlungsketten mit mindestens drei verschiedenen Abschlüssen" gefordert.
Eine Handlungskette im Sinne dieser Anforderung beginnt in einer Standardsituation im Boden. Ausgangssituation ist hierbei jedoch nicht lediglich eine
Standardsituation, sondern eine konkrete Aktion oder ein konkreter Angriff von Tori in dieser Standardsituation. (Dies könnte bspw. sein, dass Uke sich
in der Bank befindet und Tori versucht, von vorne an Ukes Reverse zu kommen. Oder aber Tori versucht von vorn sein Knie und den Fuß seines anderen Beines
in eine Sankaku-Ausgangsposition zu bekommen.)
In dieser konkreten Situation, die noch keine Technik, sondern eher ein Versuch oder Ansatz ist, gibt es mindestens zwei unterschiedlichen Reaktionen Ukes,
und daraus resultierenden mindestens zwei Handlungsalterativen von Tori (erste Verzweigung).
Eine Alternative kann zum Abschluss mit einer Technik führen. Der anderen Alternative folgt hingegen nachgeschaltet wieder eine Situation, in der Uke unterschiedlich
reagiert. Es folgen also erneut mindestens zwei Handlungsstränge (zweite Verzweigung und damit mehrfach verzweigt), die dann beide zu einem Abschluss mit einer Technik
führen.
Zwei Verzweigungen mit jeweils zwei Reaktionen von Uke und darauf basierend insgesamt drei Abschlüsse sind die Minimalanforderung, was allerdings für alle
Prüfungsanforderungen gilt. Das folgende Diagramm soll die Verzeweigung verdeutlichen.
Für den 2. Dan müssen zwei solcher mehrfachverzweigten Handlungsketten aus einer Standardsituation in Oberlage (Uke in Bank- oder Bauchlage oder Uke in
Rückenlage auf dem Boden) demonstriert werden.
Für den 3. Dan müssen vier solcher mehrfachverzweigten Handlungsketten aus einer Standardsituation, zwei davon in Oberlage (Uke in Bank- oder Bauchlage oder Uke in
Rückenlage) und zwei weitere in Unterlage (Tori in eigener Rückenlage oder in Bank- oder Bauchlage), demonstriert werden.